BCK

Bohle Containment Klappe

Steigende Anforderungen beim Umgang mit hochaktiven oder hochsensiblen Arzneistoffen erfordern sichere Lösungen beim Produkttransfer bei der Wirkstoffherstellung. Die Containmentklappe BCK hat L. B. Bohle speziell dafür entwickelt. Es handelt sich um ein klassisches "Split-Butterfly Valve" mit innovativen Neuerungen. Sowohl die Staubbelastung der Umgebung als auch das Handling werden deutlich verbessert. Die Kontamination der Umgebung mit Aktivstoffen wird auf Nanogramm-Level herabgesetzt.

 

Das System ist für einen Occupational Exposure Limit (OEL) von weniger als 1 µg / m3 entwickelt worden. Messungen ergaben, dass tatsächlich Werte laut „Assessing the particulate containment performance of pharmaceutical equipment“ (ehemals SMEPAC) von weniger als 0,2 µg / m3 realisiert werden können. Zudem gewährleistet die Konstruktion höchste Sicherheit. Eine Fehlbedienung der Klappe ist nahezu ausgeschlossen, denn der Abdockvorgang bei geöffneter Klappe ist mechanisch verriegelt und die abgedockte passive Klappe ist ebenfalls vor Verdrehung gesichert.

 

Die geringe Bauhöhe der BCK macht sie sehr vielseitig einsetzbar. Die Gesamtbauhöhe der BCK mit 200 mm Nenndurchmesser beträgt für Aktiv- und Passivhälfte inklusive Kompensator etwa 250 mm. Im Klappenflansch des Aktiven Teils der Klappe sind Absaugfilter integriert. Die Absaugluft muss also nicht mehr extern gefiltert werden. Das passive Klappenelement benötigt keinerlei Hilfsenergie. Die aktive Klappe wird rein pneumatisch angetrieben. Es sind keine elektrischen Komponenten direkt an der Klappe vorhanden, wodurch der Einsatz im explosionsgefährdetem Bereich deutlich vereinfacht wird.