Pressespiegel

Maschinenbauer Bohle baut auf Standort Sassenberg

Erweiterungsbau im Oktober fertig
Sasseberg/Düsseldorf (ra). Im Eiltempo ist der Spezialmaschinenbauer für die Pharma-Industrie L.B. Bohle mit Hauptsitz in Ennigerloh und Zweitwerk in Sassenberg auf den Wachstumskurs zurückgekehrt. „Wir haben die Marktschwäche 2010 als Chance genutzt und neue Maschinen entwickelt, mit denen wir jetzt durchstarten“, erklärt Geschäftsführer und Inhaber Lorenz Bohle im Rahmen der Interpack 2011 in Düsseldorf.


„Herausragende neue Produkte, ein Neubau am Standort Sassenberg und die Berufung des Unternehmensbeirates: Das Jahr 2011 wird nicht nur wegen des 30-jährigen Bestehens in die Geschichte der L.B. Bohle Maschinen und Verfahren GmbH eingehen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

 

Man werde 2011 einen Umsatz von 36 Millionen Euro erreichen. Bis Ende 2012 soll daher die Produktionskapazität auf ein Umsatzvolumen von 40 Millionen Euro ausgerichtet werden. In diesem Zuge seien Neueinstellungen geplant. „Wir zeigen auf der Interpack 2011 eine Vielzahl von Neu- und Weiterentwicklungen – allen voran unsere neuen Coater sowie Kompaktanlagen und Extruder“, hat Bohle gleich mehrere Gründe für seinen Optimismus.

Im April hat Lorenz Bohle gemeinsam mit Sassenbergs Bürgermeister Josef Uphoff den symbolischen ersten Spatenstich für einen Erweiterungsbau im Gewerbegebiet „Wöste“ getätigt („Die Glocke“ berichtete). Bisher beträgt die Produktionsfläche rund 1300 Quadratmeter. „Nun wird diese Fläche um etwa 1600 Quadratmeter erweitert, also mehr als verdoppelt“, erklärt Lorenz Bohle. Zusätzlich werde ein Gebäude mit 300 Quadratmetern für Ingenieure und Techniker gebaut. Später werden darin zehn bis zwölf Personen arbeiten. Die Arbeiten sollen in etwa sechs Monaten abgeschlossen sein. Dann konzentriert sich in Sassenberg die gesamte Produktion von Bohle Handling-Maschinen.

„Der Standort wird durch die Investition von 2,5 Millionen Euro weiter vergrößert und gefestigt. Ab Oktober wird das gesamte Bohle Handlingprogramm hier produziert und von Sassenberg aus in alle Welt exportiert“, so Lorenz Bohle.

Perspektivisch werde auch in Ennigerloh Raum für weiteres Wachstum geschaffen. Im Frühjahr habe das Unternehmen für mehr als 500 000 Euro ein benachbartes Gewerbegrundstück erworben. „Wenn wir unser geplantes Wachstum von jeweils 20 Prozent in den kommenden fünf Jahren realisieren, müssen wir auch am Stammsitz zusätzliche Kapazitäten für die Produktion, die Entwicklung und den administrativen Bereich vorbehalten“, sagt der Geschäftsführer.

 

2,5 Millionen Euro investiert der Unternehmer Lorenz Bohle derzeit in den Ausbau der Produktionsanlagen.

2,5 Millionen Euro investiert der Unternehmer Lorenz Bohle derzeit in den Ausbau der Produktionsanlagen der Ennigerloher L.B. Bohle Maschinen und Verfahren GmbH im Zweitwerk Sassenberg.

 

Maschinenbauer Bohle baut auf Standort Sassenberg