Ennigerloh (dis). Die erste Kunstausstellung dieses Jahres im Service Center der L.B. Bohle Maschinen und Verfahren GmbH in Ennigerloh ist am Dienstag eröffnet worden. Sie zeigt Malereien und Holzschnitte zum Thema „Schöne Orte“ der Münsteraner Künstlerin Elke Seppmann.

Die langjährige Bohle-Ausstellungsreihe betreut Dr. Bennie Priddy, der die Künstlerin im Rahmen der Eröffnung vorstellte. Er betonte, dass die Kunst von Elke Seppmann häufig von ihrer Reiselust und der Beobachtung ihres Umfelds geprägt sei. Sie male realistische Bilder, die eine Wiedergabe realer Orte seien. Die Künstlerin skizziert oder fotografiert ihre Motive, um sie später zu malen. Auf diese Weise entstehen Elke Seppmann zufolge Kunstwerke, die eine eigene Realität besitzen. Die dabei entstandene neue Wirklichkeit vermittele die ursprüngliche Gegebenheit mit ihren Augen. Sie selektiere aus ihren Eindrücken und verleihe dabei der visuellen Wirklichkeit eine zweite künstlerische Dimension, sagt sie. Der Betrachter könne das sehen und wahrnehmen.

Elke Seppmann erklärte, dass sie in ihrer Kunst zwar realistisch sei, aber auch malen wolle. Die Realität des Dargestellten sei eine andere, als die der Darstellung. Und die sei wiederum eine andere für jeden Betrachter. „Diese Vielsichtigkeit finde man häufig in ihren Bildern“, erklärte Dr. Priddy.

Elke Seppmann betonte, dass es für sie sehr interessant sei, zu hören, welche Sichtweise Dr. Priddy auf ihre Werke habe. Mit ihren Bildern nehme sie den Betrachter mit auf die Reise. An Lorenz Bohle gewandt sagte sie: „Es war interessant, die hier gefertigten Anlagen zu sehen. Auch diese sind Skulpturen.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Mai immer montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr im Service Center der L.B Bohle Maschinen + Verfahren GmbH in Ennigerloh geöffnet.

Ennigerloh (dis) - Eine Ausstellung mit Werken der Freckenhorsterin Johanna Mußenbrock ist im Servicecenter von Lorenz B. Bohle an der Industriestraße in Ennigerloh zu sehen. Hausherr Lorenz B. Bohle hob im Rahmen der Eröffnungsfeier den Mut der 22-Jährigen hervor, die sich in ihrem jungen Alter traue, eine Ausstellung zu gestalten.

In ihren Arbeiten könne er sehen, dass sie auf vielen Gebieten experimentiere. Das sei nicht verwunderlich, meinte der Kurator der Ausstellung und Liesborner Museumsleiter Dr. Bennie Priddy. Schließlich studiere Johanna Mußenbrock seit zwei Jahren Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf. Was konstant zu sein scheine, sei im Wandel. Wie das Leben und die Kunst. Diesen Wandel wolle Johanna Mußenbrock in ihrer Kunst ausdrücken, sagte Dr. Priddy. Die ausgestellten Bilder und Skulpturen seien ein Querschnitt durch ihre Arbeit der vergangenen Jahre. Für Dr. Priddy sprechen die Bilder für sich.

Er nahm die Besucher der Ausstellungseröffnung mit auf einen Rundgang. Darunter war auch Günter Wintgens (Bild) aus Münster, bei dem Johanna Mußenbrock eine fundierte Ausbildung genossen hat. „Ihr Interesse an der Malerei war hochgradig“, sagte Wintgens. Er betreut seit mehr als 20 Jahren einen kleinen Kreis von kunstinteressierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in seinem Atelier in Freckenhorst.

Dr. Priddy ging auf die Ausstellungsstücke ein. Dass er die mit Ölfarben auf grundiertem Papier gemalte Rheinstudie liebe, liege nahe. Schließlich sei er am Mississippi River groß geworden und große Flüsse hätten eine besondere Anziehungskraft für ihn. „Johanna Mußenbrock ist schon sehr weit in ihrer Künstlerkarriere“, urteilte er. Sie werde ihren Weg erfolgreich weitergehen. Das versprächen die ausgestellten Bilder.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Ennigerloh (dis) - „Meine Arbeit beruht auf Experimenten“, erklärte Nicolas Heiringhoff bei der Eröffnung der Ausstellung „Malerei“ im Rahmen der Kunstausstellungen im Servicecenter des Ennigerloher Maschinenbauers L. B. Bohle. Ihm geht es bei seinen Werken darum, Farben und Formen zueinander zu bringen.

Bei einem runden Bild fehlten ihm die Orientierungspunkte. „Es fliegt weg. Das ist für mich die malerische Herausforderung“, sagte der in Hannover lebende Künstler, der familiären Bezug zu Oelde und zur Region hat.

Bei der Vorstellung des Künstlers erklärte Dr. Bennie Priddy, dass Nicolas Heiringhoff in der Präsentation mit dem Titel „Malerei“ eine relativ neue Entwicklung seiner Arbeit zeige. Die Bilder besäßen einen skulpturalen Charakter, denn mit ihrem tiefen Rahmen seien die Bilder Reliefs oder zumindest reliefartig. „Meines Erachtens beabsichtigt der Künstler nicht die Eroberung des Mediums Skulptur, sondern eine Befreiung der Malerei von der Wand und von dem Viereck, um die Kraft und die Raumwirkung der Farbe weiter zu entfalten“, sagte Dr. Priddy bei der offiziellen Ausstellungseröffnung.

In der Museumsabtei in Liesborn stellte Heiringhoff kürzlich außer Bildern an der Wand auch bemalte Objekte, die quasi die Form von Kissen haben, frei im Raum aus. Da diese Malobjekte, wie sie der Künstler nennt, Dreidimensionen besitzen, erfüllen sie die Voraussetzung für Skulpturen. Dr. Priddy betonte, dass er diese Werke vielmehr als freistehende Gemälde bezeichnen will, da die gesamte Ausstellung die Wirkung von Farbe im Raum, und nicht primär die Wirkung der Form im Raum verdeutliche.

Die Ausstellung im Servicecenter von L. B. Bohle an der Industriestraße 18 in Ennigerloh ist noch bis einschließlich Freitag, 16. November, immer montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr für alle interessierten Besucher geöffnet.

Ennigerloh (dis) - Unter dem Titel „Wirbelstürme“ ist die Premierenausstellung im Servicecenter von L. B. Bohle an der Westkirchener Straße in Ennigerloh eröffnet worden. Ulrike Willenbrink setzt somit die Bohle-Ausstellungsreihe fort, die von Dr. Bennie Priddy betreut wird.
Beim ersten Betrachten der Bilder kamen für Lorenz Bohle viele Fragezeichen auf, wie er in seiner Begrüßung zugab. Aber er war sich sicher, dass Dr. Priddy aufklären würde. Für Dr. Priddy ist die in Lippetal geborene und in Hamburg lebende und wirkende Künstlerin eine sehr lebhafte Person. Sie ist Mitglied im Kreiskunstverein Beckum-Warendorf, liebt Witz und Ironie, und baut beides in ihre Bilder ein. „Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass ein Witz die Wahrheit häufig härter trifft, als eine ermahnende Predigt“, sagte Priddy in seinen Ausführungen. „Ein Wirbelsturm zerstört, aber reinigt auch. Äußerlich und innerlich.“
In Ulrike Willenbrinks Malerei herrschten strahlende Farben vor. Sie seien das erste, was man sehe. Nach längerem Hinschauen erkenne man, dass in den vorerst einheitlich wirkenden Farbflächen andere Farben durchscheinen, denn die Bilder wurden in vielen Schichten gemalt. „Wir sehen quasi die Ruhe nach dem Sturm“, beschrieb Dr. Priddy.
So manches Bild warf auch für den Kunstsachverständigen Fragen auf, für die er humorvoll nach einer Erklärung suchte. Die Antwort gab die Künstlerin: Der Titel ihrer Bildserie „Wirbelstürme“ habe etwas mit Veränderungen zu tun. „Ich habe in meinem Hamburger Atelier versucht, diesen Stürmen nachzugehen und dies in abstrakten Bildern und Farben umzusetzen“, sagte sie. Es finde immer etwas in den Bildern statt. Sie möchte dem Betrachter auch mit Hilfe des Titels den freien Blick lassen.
So könne man einen Zugang finden, wie bei der Arbeit „Faszinator“, in dem ein Hut mit Schleier erkennbar sei. Ein Schleier sei wie ein Netzwerk und finde sich auch in anderen Arbeiten, die in Acrylfarben gemalt sind, wieder. Die bei Bohle ausgestellte Bildserie entstand innerhalb kurzer Zeit.
Die Ausstellung ist bis 27. Mai, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr, geöffnet.

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Die modulare  kontinuierliche Anlage von L.B. Bohle erlaubt die Realisierung der drei wichtigsten Produktionsverfahren Direktverpressung, Feuchtgranulation und Trockenkompaktierung.

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Für die Entwicklung und das Testen von Maschinen und Verfahren steht im Service Center in Ennigerloh eine komplette pharmazeutische Produktionslinie zur Verfügung. Zudem werden regelmäßig Seminare und Workshops durchgeführt.

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