Die Glocke - Ennigerloh (dis). Eine Kunstausstellung mit Ölgemälden und Melted Collages (Geschmolzenen Collagen) von Knut Kargel ist am Dienstag im Service-Center der L. B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH in Ennigerloh eröffnet worden. Die Größe der Werke überraschte Unternehmer Lorenz Bohle. „Ich sehe kaum noch Wand“, sagte er. Kunstexperte Dr. Bennie Priddy übernahm die Vorstellung der Werke – und das so gut, dass der Künstler dem nicht mehr viel hinzuzufügen brauchte. Dafür erläuterte er den Anwesenden die von ihm entwickelte Technik seiner Melted Collages. Diese beruhe auf dem Schmelzen von Polyfolien. Sein Talent brachte Kargel an die Kunstakademie Münster. Dort studierte er Freie Kunst bei Prof. Udo Scheel. Dieser brachte seinen Studenten laut Dr. Priddy die notwendigen handwerklichen Aspekte der Kunst bei, erlaubte ihnen aber die Freiheit, ihren Kunststil selbst zu entwickeln. Das sei besonders wichtig für einen Freigeist wie Knut Kargel, der ständig auf der Suche nach Neuem sei. Außer der Ölmalerei, dem Zeichnen und dem Holzschnitt widmete sich Kargel in der von ihm erfundenen Technik Melted Collages. Eine Melted Collage in reinster Form sei das Landschaftsbild „Postindustrial Forest“. „Dieser moderne Wald verbindet das Natürliche, das Künstliche und das Künstlerische zu einer Aussage über unsere Zeit“, betonte Dr. Priddy. Kargel porträtiere gern, um das Menschliche zu vermitteln, sagte der Kunstexperte. Das führe zu Bildern mit einer menschlichen Aussage – manchmal humorvoll und kritisch. Dr. Priddy wies auf zwei Bilder mit einem roten Schlauchboot hin. Das eine zeigt einen Mann in seinem Auto auf einem roten Schlauchboot mit dem Titel „Ich habe einen Knall“. Auf dem anderen Werk ist ein Schlauchboot mit Flüchtlingen zu sehen. „Sie fliehen vor dem Knall, der ihr Leben gefährdet. Wir haben den Luxus, verrückte Dinge aus Spaß zu machen, und viele Leute müssen verrückte Handlungen durchstehen, um zu überleben.“ Die Ausstellung ist bis zum 15. November von montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zu sehen. Die öffentliche Ausstellung ist bis Freitag, 7. August, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Weitere Informationen über den Künstler Markus Maier gibt es unter www.reziproke-malerei.de.

Ennigerloh (dis).   „Einen besonderen Augenblick mit einem Klick festzuhalten, zeigt Kennerschaft und einen guten Blick für den Moment“, sagte Dr. Martin Gesing, Leiter des Stadtmuseums Beckum, bei der Ausstellungseröffnung am Dienstag im Service Center der L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH in Ennigerloh. Fotograf Christian Ring stellt dort seine Werke aus.

Gezeigt werden Fotografien, die aus einem Flugzeug heraus entstanden sind. Mit Fotos könne man viel machen, aber entscheidend sei immer noch der Augenblick, wenn der Auslöser gedrückt werde, betonte Dr. Gesing. Ring gelinge es, den richtigen Moment festzuhalten, sagte er. Seine Bilder zeichneten sich durch eine Komposition aus. Dazu gehöre eine Menge Erfahrung, Dinge in eine Anordnung zu bringen, erklärte Gesing. Es sei eine Kunst, diese Ordnung zu finden. Christian Ring erläuterte, wie er seine Motive finde. Das Flugzeug, aus dem heraus er die Aufnahmen macht, steuert er selbst. Aus einer „schier unendlichen Möglichkeit der Bildfindung und einem permanent überraschenden Wechsel der Landschaft und Stadtansichten“ suche er das für ihn gültige Bild, erklärte der Fotograf. So umkreise er sein Motiv mit dem Flugzeug und entscheide sich im Moment der Vollendung zum Aufhören, zum Fortfliegen und Landen.

Er mache keine schönen Bilder, er sei nicht niedlich, erklärte Christian Ring bei der Ausstellungseröffnung. Er lege keinen Wert auf die Reduktion des Werkes zum Beispiel auf den Inhalt. Selbstverständlich sei ihm bewusst, dass aus der Flucht vor Interpretation seine Werke ebenso als Nicht-Kunst bewertet werden könnten, betonte er. Diese Bewertung überlasse er aber lieber dem Betrachter.

Die Ausstellung im Service Center des Unternehmens L.B. Bohle in Ennigerloh ist bis zum 15. Februar 2019 montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Ennigerloh (gl).   Für etwa 40 Experten und Anwender ist Ennigerloh laut einer Mitteilung der L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH das Zentrum der Pharmaindustrie. Das Unternehmen hatte zum zweiten Symposium „Continuous Pharmaceutical Manufacturing“ eingeladen.
„Wir stehen mit unseren Partnern und im engen Austausch mit Wissenschaftlern technologisch an der Spitze bei den kontinuierlichen Verfahren für die Pharmaindustrie“, berichtet Bohle-Geschäftsführer Tim Remmert.

„Für Hersteller von Medikamenten bedeuten die kontinuierlichen Verfahren schnellere Produkteinführung, flexible Produktion auch kleiner Chargen sowie höchste Präzision und Qualität“, ergänzt Thorsten Wesselmann, Geschäftsführer Technik. Die Pharmaindustrie spare so Zeit und Geld. Für die Experten weltweit geht es der Mitteilung zufolge vorrangig darum, aus der Vielzahl der technischen Lösungen, der Datenerfassung und -analyse sowie den Möglichkeiten der selbst steuernden Prozesse die jeweils optimale Kombination zu entwickeln. Alle Aktivitäten rund um die kontinuierliche Fertigung habe Bohle unter einer neuen Produktmarke vereint. „QbCon steht für Quality by Continuous Manufacturirng“, erklärt Dr. Robin Meier, Wissenschaftlicher Leiter. Der QbCon 1 feierte im Juni auf der Fachmesse Achema in Frankfurt Weltpremiere. Während des Symposiums können die Teilnehmer aus Asien, Europa, Süd- und Nordamerika die Weiterentwicklung QbCon 25 erleben.

Optimale Bedingungen für die dreitägige Fachtagung biete das Technology Center, das Bohle im März 2015 als Plattform zur Entwicklung innovativer Prozesse der kontinuierlichen Produktion errichtet hat. „Prozessübergreifendes Messen, Prüfen und Steuern der Produktion sind die Basis für den Erfolg der kontinuierlichen Verfahren in der Pharmaindustrie“, erklärt Thorsten Wesselmann.

2017 hat L.B. Bohle den Umsatz auf gut 50 Millionen Euro gesteigert. Im größten Markt, den Vereinigten Staaten von Amerika, erzielt der Ennigerloher Maschinenbauer ein Drittel seines Umsatzes. Mit je etwa 20 Prozent folgen Deutschland und die übrigen Staaten Europas. In Russland und Nordafrika konnten 2017 laut Bericht des Unternehmens größere Verkaufserfolge erzielt werden.

Ennigerloh (dis).   Am Dienstag ist die Ausstellung „Im Wald“ der Oelder Künstlerin Katja Beyer im Service Center der L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH in Ennigerloh eröffnet worden.
Firmeninhaber Laurenz Bohle freute sich über „die erfrischenden Bilder“. Denn auch er fühle sich, genau wie die Künstlerin, zur Natur hingezogen, betonte er. Auf den Bildern sei die Welt in Ordnung und die junge Künstlerin habe das Thema im Griff, sagte Bohle in der Begrüßung.

„Der Wald war für mich immer ein Thema. Er ist ein Ort, der mich geerdet hat, dem ich mich dann auch über die Kunst genähert habe“, erklärte Katja Beyer.
Dem Titel „Im Wald“ entsprechend erwarteten die Ausstellungsbesucher Bäume, Beeren und Pflanzen am Wegesrand, erklärte Dr. Bennie Priddy. Die Kunstwerke vermittelten durch die Medien und die Mittel der Kunst etwas vom Geist des Waldes. Sie seien als Kunstwerke zu betrachten, die helfen, den wahren Wald aufzunehmen.

In seiner Einführung zu der Ausstellung ging Priddy auch auf den Werdegang der ausgebildeten Fotografin und Designerin ein. Sie studierte Kunst an der Universität Essen, wo sie 2016 ihr Examen machte. In dem Jahr wurde sie Mitglied im Kreiskunstverein. Sie nahm bereits an vielen Ausstellungen teil.

Die Ausstellung im Service Center des Unternehmens ist montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

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Für die Entwicklung und das Testen von Maschinen und Verfahren steht im Service Center in Ennigerloh eine komplette pharmazeutische Produktionslinie zur Verfügung. Zudem werden regelmäßig Seminare und Workshops durchgeführt.

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